Freitag, 27. Januar 2012

Ethikrat: Warnung vor den Tiermenschen

Artikel vom 28.09.2011

Ethikrat: Empfehlungen für die Forschung zum Umgang mit Mischwesen

Der Deutsche Ethikrat hat seine Empfehlungen zum Umgang mit Mensch-Tier-Mischwesen in der Forschung vorgestellt. Die wissenschaftlichen Möglichkeiten würfen die Frage nach der Grenzziehung zwischen Mensch und Tier immer neu auf, erklärte der Ethikrat am Dienstag in Berlin. Bei Chimären oder Mischwesen handelt es sich um Tiere mit artfremden Genen sowie um Organismen in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, die Gene, Zellen oder Gewebe von Mensch und Tier in sich tragen. Der Ethikrat spricht sich für eine klare Grenzziehung zwischen Mensch und Tier aus. Misch-Experimente an Menschenaffen sollen verboten werden - finden allerdings in Deutschland auch nicht statt. Das Embryonenschutzgesetz soll dem Ethikrat zufolge um einige Verbote erweitert werden. Die bereits seit den 80er Jahren praktizierte Übertragung von Genen auf Säugetiere hält der Ethikrat für ethisch gerechtfertigt. Der frühere Wissenschafts-Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen (SPD) sagte, in Deutschland werde jedes Jahr eine sechsstellige Zahl von Mäusen geboren und in der Forschung verwendet, die artfremde Gene in sich tragen. Auf Primaten sollen menschliche Zellen oder Gene indes nur in Ausnahmefällen übertragen werden dürfen, wenn der medizinische Nutzen des Experiments sehr hoch zu sein verspricht. Mit Menschenaffen darf nicht experimentiert werden. Vorsicht sei generell bei der Übertragung menschlicher Zellen ins Hirn von Tieren geboten, erklärte der Ethikrat. Das Hirn sei von zentraler Bedeutung für die Unterscheidung von Mensch und Tier.

Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article13629804/Warnung-vor-den-Tiermenschen.html

Bildquelle: http://www.gigapolis.com/zauberwald/wolf/bilder/tiermenschen.jpg

Es mag nur nebenbei erwähnt werden, daß über 15% (4 Personen eines 26 köpfigen Teams) der Mitglieder des deutschen Ethikrates kirchliche Ämter begleiten. Die Zahl der bekennenden Christen des Ethikrates ist zwar nicht genannt, dürfte aber die Prozentpunkte auch noch deutlich erhöhen. 
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Ethikrat
Anmerkung von mir Onkel Urian

Freitag, 20. Januar 2012

DIE UNIFRAUEN AUF WALDRASTEIN

Nein liebe Leser, hier geht es nicht um wilde Studentinnen, sondern um überaus interessante Fabelwesen (?). Aber lest selbst:


Ein Ausläufer des als Aufenthalts- und Versammlungsort der Hexen berüchtigten Hochstradners ist der Waldrastern, ein Basaltfels mit breiter, schroff abfallender Wand und einer Höhle. Es ist eine recht schauerliche, wildromantische Gebirgslandschaft. Die zersplitterten Basaltfelsen mit ihren dunklen Schluchten, umwoben von dem Schleier der geheimnisvollen Sage, üben einen gar eigenartigen Eindruck auf das Gemüt des Wanderers, der seinen Fuß hieher setzt und erfüllen ihn mit heimlichem Schauder. Nur der Anblick des Dörfleins Waldra, welches zu seinen Füßen liegt und gar freundlich heraufschaut, vermag den düsteren Eindruck ein wenig zu mildern; aber auch dieses bietet ein romantisches Bild, denn seine Häuser liegen eingezwängt zwischen zwei Gießbächen, die sich knapp an der Straße jäh in eine nicht unbeträchtliche Tiefe stürzen.

Auf der Höhe des Waldrasteins soll nun vor alter Zeit ein Schloß gestanden sein, von dem noch die umliegenden Steintrümmer herrühren; auch fünf steinerne Stufen, die hier ersichtlich sind, sollen davon herstammen. In der Höhle selbst aber wohnten früher die Unifrauen. Es waren dies Wildfrauen, gar wunderschöne weibliche Wesen, die sich stets unbekleidet zeigten. Die Hände waren schneeweiß; die Füße aber, wie überhaupt der Unterleib, hatten ein tierähnliches, eigenartiges Aussehen.

Die Unifrauen waren sehr menschenscheu und flüchteten sich sogleich in ihre Höhle, wenn ihnen jemand nahe kam. Im übrigen waren sie braven Menschen sehr zugetan und verrichteten für sie selbst die Feldarbeit, was meist des Nachts oder in früher Morgenstunde geschah. Besonders zeigten sie sich den Bewohnern von Waldra sehr geneigt und richteten für sie die Arbeit, wenn solche dringend war. Die Bäuerinnen aber hatten dafür diese Wildfrauen recht lieb, und zum Danke für ihre Hilfeleistung stellten sie ihnen tagtäglich das Essen aufs Feld. Die Unifrauen verschmähten solchen Dank der schlichten Bewohner ganz und gar nicht, vielmehr ließen sie sich das Gebotene trefflich schmecken und taten sich dabei gütlich; wenn sie dann ihre Mahlzeit vollendet und sich in ihre Höhle zurückgezogen hatten, kamen die Bäuerinnen und trugen das geleerte Geschirr wieder nach Hause. Einmal jäteten die Unifrauen für eine Waldraer Bäuerin Hirse auf dem Felde. Die Bäuerin kam nun früher, als es an der Zeit war, und brachte ihnen das Essen. Da sah sie nun dieselben und war ganz entzückt über ihren wunderschönen Oberkörper. Aber als sie dann die Füße besah, entfuhr ihr ein leiser Ausruf des Entsetzens, und im Nu waren die freundlichen Geschöpfe vor ihren Blicken verschwunden.

Lange Zeit sollen diese menschenfreundlichen Wildfrauen in der Höhle am Waldrastein gehaust haben. Einst aber, mitten in der Nacht, erscholl von dem Felsen her ein schauerliches Heulen, Weinen und jämmerliches Stöhnen, darauf ein schreckliches Gepolter und Krachen, als ob der ganze Berg einstürze. Sämtliche Bewohner von Waldra hörten den furchtbaren Lärm und waren in größter Aufregung, denn so viel schien ihnen klar, dort oben auf dem Waldrastein mußte es gar wild und ungeheuerlich zugehen. Als tags darauf einige beherzte Männer aus dem Dorfe den Felsberg hinanstiegen, fanden sie die Höhle eingestürzt, von den Unifrauen aber keine Spur mehr. Allgemein glaubte man, daß in der Nacht der Teufel, welcher auf dem Hochstradner mit den Hexen sein Unwesen trieb, die freundlichen Wildfrauen zerrissen hätte.

In eben derselben Nacht stand ein Knecht aus dem Dorfe gerade im Freien auf dem Felde und streichelte seinen Hund, welcher "Teuxl" hieß. Mit einem Male ertönte das Jammergeschrei der armen Unifrauen vom Waldrastein herüber. Nun rief der Knecht, welcher wohl wissen mochte, was da oben vorging: "Huß! Huß! Teuxl, pack an, mir a an Biegel!" Und der Hund lief davon und kehrte nicht mehr zurück. Aber am anderen Tage, früh morgens, sahen die Leute des Dorfes am Hoftore des Hauses, in dem der Knecht diente, einen Fuß hängen; es war wirklich ein Fuß der armen Unifrauen.

Sagen aus der grünen Mark, Hans von der Sann, Graz 1911

Freitag, 13. Januar 2012

Forscher erzeugen die ersten Affen-Chimären

Affenbabys tragen Zellen von bis zu sechs verschiedenen genetischen Individuen in sich

Forscher haben erstmals erfolgreich gesunde und lebensfähige Affen-Chimären produziert. Die Gewebe dieser Rhesusaffen-Babys enthalten Zellen mit dem Erbgut von bis zu sechs unterschiedlichen Individuen. Die Wissenschaftler erzeugten diese Mischwesen, indem sie Zellen mehrerer Affenembryos miteinander verklebten. Dies habe nur deshalb funktioniert, weil die kombinierten Zellen in einem sehr frühen Stadium waren, in dem sie noch alle Gewebe hervorbringen konnten, berichten die Forscher im Fachmagazin "Cell".

"Die Möglichkeiten, die dies der Wissenschaft eröffnet, sind enorm", sagt Studienleiter Shoukhrat Mitalipov vom Oregon National Primate Research Center. Denn bisher sei die Forschung an Chimären größtenteils auf Mäuse beschränkt gewesen. Dabei werden typischerweise Mäuse mit menschlichen Genen und Geweben geschafffen, um diese gezielt manipulieren und untersuchen zu können.

Die Experimente der Forscher zeigen nun, dass der in der Forschung gängige Weg, Mäusechimären zu erzeugen, bei Primaten offenbar nicht funktioniert. Normalerweise werden dafür embryonale Stammzellen eines Organismus in den bereits einige Tage alten Embryo, die sogenannte Blastozyste, eines anderen injiziert. Diese Methode sei jedoch bei den Rhesusaffen gescheitert, berichten die Wissenschaftler. Primatenembryos verhinderten diese Art des Einschleusens offenbar.



Einzelne Zellen im Embryo ausgetauscht
Die Forscher verklebten für ihren Ansatz mehrere erst wenige Stunden alte und nur aus vier Zellen bestehenden Embryos miteinander. "Die zusammengefügten Zellen verschmelzen nicht miteinander, aber bleiben zusammen", erklärt Mitalipov. Die Zellen arbeiteten dabei zusammen, um Gewebe und Organe zu erzeugen. Die Gewebe im Körper der Affenbabys bestehen daher aus einer Mischung von Zellen unterschiedlicher genetischer Herkunft.

Von den 29 auf diese Weise kombinierten Mischembryonen wuchsen alle bis zum Vielzellstadium heran. 14 von ihnen pflanzten die Forscher Affenweibchen ein. Drei entwickelten sich drei erfolgreich bis zur Geburt. "Alle Affenjungen waren normal groß und wiesen keine offensichtlichen Defekte oder Missbildungen auf", berichten Mitalipov und seine Kollegen. Die Forscher betonen jedoch, dass es keine Absicht gebe, das jetzt entwickelte Verfahren auf menschliche Embryonen anzuwenden. (Cell, 2012; doi:10.1016/j.cell.2011.12.007)

Quelle: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14291-2012-01-06.html


Quelle: http://www.spiegel.de/video/video-1171204.html

Freitag, 6. Januar 2012

Getötete Bigfoot: Jäger gibt erstmals Interview

Kalifornien/ USA - Es war eine der großen kryptozoologischen Schlagzeilen des Jahres 2011: Zwei Jäger hatten erklärt, dass sie im Oktober 2010 zwei Exemplare des legendären nordamerikanischen Waldmenschen Bigfoot bzw. Sasquatch erlegt haben (...wir berichteten). In einem Interview haben sich die beiden Jäger nun erstmals öffentlich zu den Vorfällen geäußert.

In dem auf dem Youtube-Kanal "ImpossibleVisits" (youtube.com/user/impossiblevisits) veröffentlichten Video, beschreibt Justin Smeja, wie er gemeinsam mit einem Freund am Golden Lake in den Sierra Nevada Mountains am 8. Oktober 2010 eigentlich auf Bärenjagd war und gegen 5 Uhr hinter einer scharfen Weggabelung plötzlich und völlig unerwartet "dieses Ding" sah.

Gänzlich von dem Anblick des unbekannten Wesens überwältigt, schildert Smeja die folgenden Ereignisse eindruckvoll zugleich aber auch mit der erschreckenden Gelassenheit eines Hobbyjägers, der von der Jagd auf ein Tier, auf ein "Monster" berichtet.

In der Folge der Ereignisse kam es dann zu einer Reihe von Kurzschlussreaktionen, die dazu führten, dass Smeja nicht nur den vermeintlich erwachsenen Bigfoot erschoss, sondern auch eines von zwei offensichtlichen Jungtieren durch einen gezielten Nackenschuss aus unmittelbarer Nähe regelrecht hinrichtete, "um so den Schädel und das Gesicht" nicht zu zerstören. Erst als das Wesen vor ihm zu Boden ging, stellte er sich erstmals moralische Fragen. Seine Handlungen rechtfertigt Smeja immer wieder damit, dass er in diesen "Wesen" nichts anderes als "Monster" gesehen habe.

Trotz Blutspuren am Boden konnten die beiden Jäger den Körper des großen "Tieres" nicht auffinden. Mittlerweile in Angst und Panik geraten, dass sie hier mehr als nur ein "Monster" erschossen haben könnten, entschieden sich die beiden Männer den Körper des erschossenen Jungtieres im Gebüsch zu verstecken und erst später, nachdem sie die Situation zuhause durchdacht hatten, wieder zu kommen, um diesen zu bergen. "Natürlich machte all' das keinen Sinn, aber wir waren einfach nur verängstigt und befürchteten, dass wir hier ganz schön in Schwierigkeiten kommen könnten."

In einem Internetforum, gestand Smeja dann die Situation ein und kam so schnell mit Bigfoot-Forschern um Derek Randles von "Pacific Northwest Sasquatch" und Gründungsmitglied des "Olympic Projects" in Kontakt, das sich den Nachweis der Existenz von Bigfoot und Sasquatchs mit wissenschaftlichen Mitteln zum Ziel gesetzt hat.



Auf Bitten und Drängen der Forscher fuhren die beiden Jäger dann zum Tatort zurück, um den zurückgelassenen Kadaver des "Jungtieres" zu suchen. Außer einem Stück Fleisch, konnten sie in der mittlerweile schneebedeckten Landschaft jedoch keine Körper mehr finden. Proben dieses Fleischstückes wurden dann zu DNA-Analysen an Melba Ketchum geschickt, laut deren Aussagen eine Publikation der Ergebnisse in einem angesehen wissenschaftlichen Fachjournal bevorstehen (...wir berichteten).

"Das Jungtier", so Smeja später, "sah aus wie ein farbiges Kind. Sein Gesicht...menschlichen Augen aber es hatte eine Schnauze wie ein Boxerhund und die Lippen wie die eines Affen." Im Interview kommt schlussendlich auch sein Freund, der Fahrer des Wagens, zu Wort: "die Jungtiere waren etwa einen Meter groß. Sie waren sehr kommunikativ während sie den Großen suchten. Am besten könnte man ihr damit vergleichen, wenn eine stumme Person sich zu sprechen bemüht. Sie waren sehr laut und 'sprachen' sehr viel miteinander. Sie kamen immer wieder zusammen und machten dann diese Geräusche, rannten dann wieder in unterschiedliche Richtungen auseinander und taten dies etwa fünf bis sechs Mal. (...) Das Große Wesen sah in etwa wie das Wesen aus, das im sogeannten Patterson-Gilin-Film zur Bigfoot-Ikone wurde (s. Abb.). "Ich selbst hatte wegen der beiden kleinen Wesen das Gefühl", so der Fahrer im Interview, "dass es sich um ein Weibchen handelte."

Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2012/01/getotete-bigfoot-jager-gibt-erstmals.html

Vielen dank an Abhcan Dé Danann für den Hinweis!

Siehe auch:
http://moreaus-insel.blogspot.com/2011/12/yetis-fingerzeig.html
http://moreaus-insel.blogspot.com/2011/10/sibirische-region-erklart-existenz-des.html

Weltweit erstmals hybride Haie vor Australien entdeckt

Wissenschaftler vermuten Anpassung an Klimawandel
AFP – Mi., 4. Jan 2012

Haie können sich einer Studie zufolge offenbar durch neue Formen der Paarung an den Klimawandel anpassen. Weltweit zum ersten Mal entdeckten Wissenschaftler jetzt hybride Haie, also Nachkommen ungleicher Eltern. Gesichtet wurden die Kreuzungen aus dem australischen Schwarzspitzenhai und dem gewöhnlichen Schwarzspitzenhai vor der australischen Küste, wie die Forscher mitteilten.

Nach der Studie von Wissenschaftlern der Universität von Queensland und der James-Cook-Universität war es das erste Mal überhaupt, dass eine Kreuzung aus zwei ungleichen Haien entdeckt wurde. Wie die Forscher der Nachrichtenagentur AFP sagten, ist dies ein möglicher Hinweis darauf, dass die Raubtiere sich an den Klimawandel anpassen.

Bildquelle: http://www.r-oribold.de/fisch/hai.html

Der australische Schwarzspitzenhai ist kleiner als sein auch in anderen Weltgegenden vorkommender gleichnamiger Verwandter und nur in tropischen Gewässern überlebensfähig. Seine hybriden Nachkommen wurden dagegen 2000 Kilometer weiter südlich in wesentlich kälteren Gewässern angetroffen. So ist die Kreuzung offenbar eine Methode, den natürlichen Lebensraum auszuweiten.

Die Paarung habe Auswirkungen auf die gesamte Welt der Haie, sagte Jess Morgan von der Universität Queensland AFP. "Das ist Evolution in Aktion." Ersten Ergebnissen der Studie zufolge sind die hybriden Haie relativ robust und in der Lage sich zu reproduzieren, ergänzte Colin Simpfendorfer von der James-Cook-Universität.

Sollten sich die Hybriden im Vergleich zu ihren Eltern als stärker erweisen, könnten sie sich laut Simpfendorfer nach und nach durchsetzen. Schon jetzt machten sie an einigen Stellen vor der australischen Küste bis zu ein Fünftel der Schwarzspitzenhai-Population aus, sagte Morgan.

Neben dem Klimawandel als möglicher Ursache für die Entstehung der hybriden Form gehen die Wissenschaftler auch der These nach, dass die Fischerei die Tiere zwang, sich andere Lebensräume zu suchen. Auch wollen die Forscher anhand einer genetischen Untersuchung der Fische der Frage nachgehen, ob das Phänomen tatsächlich neu ist oder ob es lediglich erst jetzt entdeckt wurde. Die Studie wurde im Dezember in der Zeitschrift "Conservation Genetics" veröffentlicht.

Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/weltweit-erste-hybride-haie-australien-entdeckt-123205839.html

Wieder einmal vielen Dank an Frl. De Sade für den Hinweis!